Der Druck steigt...

Präzise Analysen...

 

Unsere Analysen zeichnen sich besonders durch Sachlichtkeit und Neutralität aus. Nur so ist es möglich die Entwicklung von Märkten erfolgreich zu prognostizieren. Dies gelingt uns nun schon seit dem Start von bleibende-werte.ch mit einer hervorragenden Trefferquote. Viel wichtiger als die kurzfristigen Einschätzungen, ist allerdings der langfristige Trend und die Erkennung von Trendwechseln. Gerade bei letzterem trennt sich die Spreu vom Weizen. Unzählige Analysten haben bereits vielfach einen Trendwechsel in den Rohstoffmärkten ausgerufen. Die aktuelle Erholung der Edelmetallpreise wurde bereits in unserem letzten Marktkommentar angekündigt: 

"Gold und Silber könnten jetzt eine "deutliche" Erholung einleiten (welche wir auch erwarten), das Potential dieser Bewegung scheint allerdings stark begrenzt. Wir werden kein Korrekturziel nennen, gehen aber von einer Erholung von max. 6- 8% aus."  Bitte sehen Sie sich auch unsere (korrekten) Einschätzungen zu den anderen wichtigen Märkten an.


...in einer traurigen Welt.

 

Bevor wir einen Blick auf die aktuellen Kurse werfen, möchten wir noch kurz auf die aktuelle Situation in Deutschland eingehen. Die Analyse von Märkten ist eine Sache- die Auswirkungen eine andere. Wie wir bereits vor Monaten schrieben, liegt vor uns eine gewaltige Finanz- und Wirtschaftskrise, die sich zuerst in einer starken Deflation ausspielen wird. Im Mittelpunkt davon werden Europa und Japan stehen. Gewiss gibt es sehr viele Turbulenzen in den USA und besonders in China. Die Auswirkungen dieser Turbulenzen, in Kombination mit den hausgemachten Problemen der Eurostaaten, werden sich allerdings zuerst in Europa abspielen. Was aktuell in der EU beobachtet werden kann, und von immer mehr Menschen erkannt wird, ist ein Totalversagen der "europäischen" Politik. Der wochenlange "Griechenlandpoker" war der Startschuss für die aktuelle Phase, in der nun alles beginnt aus dem Ruder zu laufen. Es ist für uns mittlerweile erschreckend Nachrichtenseiten im Internet aufzurufen, da wir immer mehr "Beweise" für die realen Auswirkungen unserer Prognosen finden. Besonders in Deutschland kann sich ein Großteil der Bevölkerung überhaupt nicht vorstellen, was uns allen noch bevorsteht. Es kulminieren aktuell so viele Dinge (Target-II-Salden, Staatsschulden, Euro-Rettung, Flüchtlingsproblematik, etc.), welche unser aktuelles Finanz- und Wirtschaftssystem gar nicht überstehen kann. Besonders in Deutschland steigt aktuell die Wahrscheinlichkeit von Bürgerkriegsszenarien, Ausweitung von No-Go-Areas & co.  Verstehen Sie uns bitte nicht falsch, wir sind keine Crash-Propheten oder Verschwörungstheoretiker. Unsere Schlussfolgerungen basieren auf einem komplexen Analysesystem und wir können unsere Sicht der Dinge (die Ergebnisse unserer Arbeit) detailliert begründen und sind gerne auch bereit darüber zu diskutieren. Wir möchten an dieser Stelle nur noch einmal die Notwendigkeit der Sachwertanlage hervorheben. Halten Sie den Löwenanteil in Sachwerten. Verringern Sie Eurobestände so gut wie möglich. Halten Sie Liquidität verstärkt in US-Dollar. Finger weg von Staatsanleihen, besonders der EU-Staaten. Denken Sie auch an eine verantwortungsvolle Grundversorgung Ihrer Familie.

 

Ein Blick auf die Märkte

 

Der DAX hat es also tatsächlich getan: Ein Fall unter die 11.000er-Marke. Aktuell notiert der Index sogar nur noch bei 10.560 Punkten. So schnell wie es nach oben ging, kann die Fahrt auch nach unten gehen. In unserem letzten Marktkommentar warnten wir bereits: "Ein Abfall unter 11.180 wäre ein erstes Signal, dass jetzt die größere Korrektur startet. Mit dieser sollte im übrigen jetzt jederzeit gerechnet werden. Mit Ausblick auf September empfehlen wir aktuell keine größeren Engagements mehr auf der Longseite." Der DAX ist zur Zeit sehr tückisch, dennoch ist es ziemlich unwahrscheinlich, dass jetzt die 11.000er-Marke direkt zurückerobert werden kann. Im Moment spricht alles für eine Fortsetzung des Abverkaufs Richtung 10.200 Punkte. Findet der Markt dort keinen Halt ist bekanntlich die 9000er-Marke in Gefahr. Der DowJones kann sich noch über 17.200 Punkten halten und bleibt damit noch in der von uns bereits vor vielen Wochen prophezeiten Seitwärtsrange. Ein nachhaltiger Abfall unter 17.000 Punkte, sollte uns endgültig Gewissheit über den Beginn der größeren Korrektur geben. Zeitlich sehen wir diese im September, bzw. Oktober. 

 

Gold und Silber konnten, wie bereits oben erwähnt und von uns prognostiziert, ihre Erholung endlich beginnen. Der Verlauf zeigt sich aktuell recht stabil, wenn auch überkauft. Im besten Fall könnte diese "Zwischenrallye" sogar noch einige Wochen anhalten, bevor der Abverkauf sich fortsetzt. Gold sollte jedoch nicht mehr an die 1180er-, Silber an die 16,50er-Marke laufen. Die aktuelle Erholung kann wieder hervorragend als Short-Einstieg genutzt werden. Auch Kupfer erholte sich leicht, nachdem kurzzeitig die 5000 USD-Marke gebrochen wurde. Da Kupfer ein hochvolatiles Industriemetall ist, warten hier besser den endgültigen Einbruch ab, der noch sehr dramatisch vonstattengehend wird.

 

Öl (WTI) geht die Erholung bisher nicht mit und nähert sich mit großen Schritten unserem Zielbereich von 35 USD. Die 40 USD konnten bereits kurzzeitig unterschritten werden. Wie bereits mehrfach erwähnt, kann es hier jederzeit zu kleineren Erholungen kommen. Diese können ebenfalls als weiteren Short-Einstieg genutzt werden. Wir müssen aktuell sogar davon ausgehen, dass unser Preisziel noch deutlich nach unten überschritten wird. Kurzzeitig könnten Notierungen zwischen 25 und 30 USD (WTI) möglich sein (Übertreibungsphase). Diese Kurse können dann für ein strategisches Investment genutzt werden, auch wenn die Renditechancen nicht mehr ganz so gut sein werden, wie bei Ölpreiseinbrüchen in den letzten Jahrzehnten.

 

Unser Sorgenkind der Euro will einfach nicht fallen. Nun mausert er sich doch noch einmal Richtung 1,13, um dort sein Schicksal zu erfahren. In unserem letzten Marktkommentar schrieben wir: "Bisher hält somit die Unterstütztung und der Abverkauf wird weiter hinausgezögert. Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben. Die oberen Widerstände liegen bei 1,11 und 1,15. Wir erwarten aktuell keine Erholung über 1,15. Viel mehr sollte der Euro sich weiterhin zwischen 1,08 und 1,11 USD austoben um schließlich völlig ermüdet unter die 1,08er-Marke zu fallen. Der Weg zur Parität (frühestens im vierten Quartal 2015) wäre dann geebnet."  An dieser Einschätzung hat sich nichts geändert. Wir haben noch einen Widerstand im Bereich von 1,13, der den Euro erneut zurückwerfen sollte. Kommt es nicht dazu, müssen wir wohl oder übel mit einer Übertreibung der Korrektur in den Bereich 1,15 bis 1,17 rechnen. Das ist jedoch aktuell nicht unsere Primärerwartung. Kommt es dennoch zu dieser Entwicklung, nutzen Sie dies um sich günstig mit US-Dollars einzudecken.

 

Wir wünschen Ihnen noch eine angenehme Woche.

 

 

*Die Veröffentlichungen auf dieser Seite stellen keine individuelle Wertpapier-, Vermögens- und Anlageberatung und auch keine Empfehlung zum Erwerb, Kauf bzw. zur Zeichnung des betreffenden Wertpapiers oder sonstiger Finanzinstrumente dar.